Hintergrund: Vorzeitige Motorschäden im VW T6
Was ist die Ursache der vorzeitigen Motorschäden in den VW T 6 - Bullis? T6 Multivans, Transporter, California und Caravellen der Baujahre 2015 - 2021 erleiden vorzeitige Zylinder- und Turbolader-, DPF-, Kurbelwellen- und Ölkühlerschäden. Die Reparaturkosten betragen bis zu 20.000,00 Euro - und mehr. VW bestätigte 2025, nach einer Pressanfrage der Zeitschrift Autobild, dass Wolfsburg bereits eine Feldstudie zur Ursache des T 6 -Problems über die VW - Vertragswerkstätten durchgeführt. Das Ergebnis dieser Studie hält VW unter Verschluss. Betroffene VW - T 6 - Kunden erhalten in VW - Vertragswerkstätten oft keine Erklärung, warum ihr Motor kaputtggangen ist. Vor Gericht lässt die VW AG durch ihre Anwälte bestreiten, dass es eine konstruktive Ursache gibt.
Unabhängige Analyse durch das Institut Deeg
Klienten der Kanzlei Fuest haben deshalb das Institut Deeg Analytik in Bayern beauftragt, die Ursache der vorzeitigen Zylinderschäden herauszufinden. Deeg Analytik untersuchte 2026 mehrere T6, die den typischen Zylinderschaden haben. Das Ergebnis dieser Studie liegt seit dem 14. April 2026 der Kanzlei Fuest vor. Im Motoröl und in den Zyindern der T 6 wurde kein Aluminium - Korund gefunden. Die Ursache ist also eine andere als beim Vorgänger T 5. Dort zerbröseln die Kühlrippen des AGR - Kühlers nach mehrjähriger Nutzung. Das abgeflämmte Aluminium - Korund besorgte im T 5 den Kolbenfresser.
Konstruktionsproblem im AGR-Kühler
VW hat den AGR - Kühler für den T6 deshalb nicht aus Aluminium, sondern aus Edelstahl gebaut. Edelstahl ist robuster. Laut Institut Deeg hat die VW AG aber die Kühlkanäle in T6 - Edelstahl - Kühler zu eng gebaut. Die zurückgeführten Verbrennergase aus den Zylindern strömen in den ersten Jahren des Betriebs noch ungehindert durch die Kanäle. Nach einigen Jahren lagern sich aber oxidierte Partikel an den Wänden der Kühlkanäle ab. Verengt ein Partikel den Kanal zum ersten Mal, haften an dieser Stelle vermehrt Partikel an. In den Strömungskanälen des AGR - Kühlers entsteht so eine - steinharte - Atherosklerose aus Rußpartikeln. Der betroffene Kanal setzt sich immer weiter zu. Die Ruß - Plaque wird dicker. Durch die Verengung der Strömungskanäle erhöht sich die Strömungsgeschwindigkeit des zu kühlenden Gasstroms. Das immer schneller strömende Gas reißt schließlich größere Ruß-Plaque-Stücke mit, die direkt in den Zylinder eingeblasen werden.
Schadensmechanismus bis zum Motorschaden
Die steinartigen Ruß - Körnchen beschädigen abrasiv die Innenwände des Zylinders. Der Kolbenring schließt bald nicht mehr dicht ab. Es kommt zum gefürchteten "Blow By": Motoröl nimmt ungewollt an der Verbrennung teil. Umgekehrt kontaminiert Dieselkraftstoff das Motoröl. Da mit zunehmender Sklerose zudem die Kühl - Leistung des AGR-Kühlers sinkt, steigt die Betriebstemperatur des Motors. Eine Überhitzungs - Kaskade wird in Gang gesetzt. Bei zu hohen Betriebstemperaturen reißt dann der Ölfilm ab. Das passiert nicht nur in den Zylindern, sondern auch in anderen beweglichen Teilen des Motors, z.B. der Kurbelwelle. Deeg Diagnostik konnte u.a. Chrom- und Nickelspuren im Motoröl nachweisen, die Legierungselemente aus der mitgeschädigten Kurbelwelle sind. Der Motorschaden in den T6 - Motoren kann final auch dadurch eintreten, dass die überhitzten Kühlwasser - Leitungen platzen. Das austretende Kühlwasser dringt in die Zylinder ein, und verursacht dort den sog. Kühlwasserschlag.
Prävention und Empfehlung für Betroffene
Es wäre möglich, das zu verhindern. Die VW - Werkstätten könnten z.B. bei der Wartung der T 6 - Bullis das Flexrohr am Ausgang des AGR-Kühlers endoskopieren. Man würde dann sehen, ob die Kühlkanäle sich bereits verengen. Die Werkstatt könnte handeln, und den AGR-Kühler noch rechtzeitig austauschen. Denkbar wäre auch eine sensorische Lösung, wie es sie zB in Mercedes - Motoren gibt: Sensoren am Ein- und Ausgang des AGR messen dort, ob die Strömungsgeschwindigkeit des Gases sich ändert. Wenn das passiert, erhält der Fahrer eine Warnung. Dazu müsste man aber zunächst anerkennen, dass es das Problem überhaupt gibt. Da die VW AG schweigt, erhalten die VW - Werkstätten auch keine Handlungsempfehlung. Die VW Werkstätten können daher nicht prophylaktisch handeln. Grds. sind VW T 6 - Fahrer/innen deshalb besser in freien Werkstätten aufgehoben. Am besten lassen Sie Ihren T6 Bulli in einer freien Werkstatt warten, die langjährige Erfahrung mit Multivan, California und Caravelle hat. Die Kanzlei Fuest, das Institut Deeg und mehrere spezialisierte Werkstätten haben sich vernetzt. Wir können unsere Klienten mit T 6 - Bullis so umfassend beraten. Die technische Untersuchung des Deeg - Instituts wird fortlaufend erweitert. Weiter Analysen von T 6 - Motorschäden werden die Studie mit Daten füttern.
Kontakt zur Kanzlei Fuest
Melden Sie sich gerne in der Kanzlei Fuest, wenn Sie an einem langen Leben Ihres T 6 - Bullis interessiert sind. Wir beraten Sie, wenn der Motorschaden bereits eingetreten ist. Wir beraten unsere Klienten aber auch prophylaktisch. Falls gewünscht, stellen wir den Kontakt her zu einer freien, kompetenten Werkstatt in Ihrer Region. Die Kanzlei Fuest registriert freie "Bulli" - Werkstätten, die mit beiden Beinen auf der Seite des Kunden stehen. Mit Hilfe der Deeg - T 6 Studie werden wir die VW AG weiter unter Druck setzen. Das Ziel ist, dass VW die Ursache der Motorschäden anerkennt, damit Wolfsburg die Reparaturkosten übernimmt, oder sich bei hohen Laufweiten zumindest daran beteiligt. Kontaktieren Sie uns gerne über info@hpf-recht.de, oder telefonisch über 02151 / 654 27 90. Wir sind rund um die Uhr erreichbar. Nachts und am Wochenende erreichen Sie unsere neu eingerichtete, künstliche Intelligenz. Die Motorschaden - KI der Kanzlei Fuest beantwortet Ihre ersten Fragen. Die eigentliche Beratung erfolgt, wie gewohnt, persönlich durch Rechtsanwalt Pascal Fuest.